Poolbau 3

Wasserhydraulik

 

oberösterreichisches Sprichwort: "Wasser hat einen kleinen Kopf"

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H2O-Wasser

Für ein grundlegendes Verständnis des Zusammenspiels Ihres Schwimmbeckens und dessen Umwelt ist es wichtig, die für ein Schwimmbad relevanten Parameter und Regeln zu kennen. Hydraulik und Strömungstechnik, Filtrierung und chemisches Gleichgewicht des Wassers sind nur einige davon. All diese Dinge sind wichtig, damit sich Ihre Erwartungen an ein gesundes und sauberes Wasser erfüllen, und der Einsatz von Chemikalien auf ein Minimum reduziert werden kann.

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Wasserqualität

Glasklare Wasserqualität setzt die chemische, antimikrobiologische Aufbereitung mit einem geeigneten Desinfektionsmittel voraus. Ob mittels klassischer Chlormethode, Aktivsauerstoff, Brom, Biguanide, usw. ist nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen frei wähl- und jederzeit austauschbar. Wichtig ist die ausreichende Keimtötung, um Bakterien und Viren effizient zu beseitigen, da es wohl nichts Unangenehmeres gibt, als nach einem schönen Badewochenende krank im Bett zu liegen.
Wichtige ist auch die regelmäßige Überprüfung und Regulierung des pH-Wertes mittels geeigneter Messgeräte und Chemikalien, da dieser einen erheblichen Einfluss auf die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels hat und somit die Wasserqualität massiv mitbestimmt. Nur Qualitäts-Pflegemittel erheben den Anspruch schwermetallfrei, gut verträglich, pH-Wert-neutral, effizient und somit - langfristig gesehen - preiswert zu sein.

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Reinigung

Besonders wichtig ist die mechanische Reinigung der Beckenoberfläche, da angesetzte Bakterienfilme - sogenannte Biofilme - erst durch Berührung von der Fläche gelöst werden und somit wieder frei im Wasser schwimmen und durch die Filteranlage entfernt werden können. Die Biofilme bilden den Nährboden für Algensporen, welche zu unschönen, grünen Belägen auf der Oberfläche führen und sowohl den pH-Wert verändern als auch das Desinfektionsmittel verbrauchen.

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Durchströmung des Pools

Die Wasserhydraulik, also die Wasserbewegung und Strömungsgeschwindigkeit, spielt eine entscheidende Rolle, ob Biofilme häufiger entstehen oder nicht. Schlecht durchströmte Becken mit sogenannten Baakstellen sind bei fehlender oder schlechter Desinfektion viel häufiger mit Problemen konfrontiert als Becken mit gut ausgelegten Systemen.
Für den privaten Beckenbesitzer spielt es in der Regel keine Rolle, ob es sich um eine horizontale oder vertikale Beckenhydraulik handelt, wobei sicherlich die beste Beckendurchströmung bei einem Überlaufbecken mit Bodeneinströmdüsen zu erzielen ist.

horizontale Beckenhydraulik
(Becken mit Einlaufdüsen,
im privaten Bereich)

vertikale Beckenhydraulik
(Becken mit Bodeneinströmdüsen
und Überlaufrinne)